Hilfe – was tun, wenn ... ?


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Kinder brauchen Vertrauen und Sicherheit

Gewalt

Leider kommt es immer wieder zu Fällen, in denen Kinder das Opfer von Gewalt, Unterdrückung oder Missbrauch werden, was bei uns zum Glück sehr selten der Fall ist. Gerade in derartigen Situationen dürfen sich Kinder nie alleine gelassen fühlen, müssen von ihren Ängsten und Nöten berichten können und brauchen schnellen und umfassenden Schutz sowie Hilfe. Hilfe brauchen aber auch Kinder, die unter Depressionen leiden. Dazu können sich Kinder, Jugendliche und Eltern in Notlagen vertrauensvoll und diskret an verschiedene Einrichtungen wenden, wie z.B.

  • jeden Lehrer, jede Lehrerin des Vertrauens
  • die Schulleitung
  • unseren Gemeindejugendpfleger, Herr Jozef Lovrinovic (08370 92061-17)
  • Schulpsychologen (für unsere Schule: Frau Jeanette Böttcher, Tel.: (08303) 9206-64)
    Ärztinnen oder Ärzte (hier gilt die ärztliche Schweigepflicht)
  • die staatliche Schulberatungsstelle
  • diverse sonstige Beratungsstellen (Erziehung, Familie, „Frauennotrufe“, Jugend)
  • den Kinderschutzbund
  • die Polizei
  • das Jugendamt sowie das Gesundheitsamt
  • Selbsthilfegruppen zum Opferschutz
  • Online-Beratungsangebot für Jugendliche der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung: bke-Onlineberatung (www.bke-beratung.de)

Natürlich hoffen wir alle, dass es keine Situation gibt, um diese Hilfen in Anspruch nehmen zu müssen. Die jeweiligen Kondaktdaten können Sie natürlich auch über uns bekommen. Jede Anfrage und jede Hilfestellung werden absolut vertraulich behandelt. Wichtig ist vor allem, dass den Betroffenen schnell und nachhaltig geholfen wird, daher sollte niemand zögern, sich im Bedarfsfall an die genannten Stellen zu wenden.

Weitere, aktuelle Telefonnummern :

Elterntelefon der Nummer gegen Kummer

08000 – 110550

 

Staatliche Schulberatungsstelle Schwaben

0821 - 509160

Erziehungsberatungsstelle der

Katholischen Jugendfürsorge (KJF)

  • Sonthofen
  • Kempten

 

 

08321/5055

0831/522320

Bezirkskrankenhaus (BKH)

  • Kempten
  • Augsburg
  • Kaufbeuren
  • Günzburg

 

0831 -540 26 0

0821 -48030

08341 -720

08221 -9600

Josefinum (Kinder- und Jugendpsychiatrie)

  • Augsburg
  • Kempten

 

0821- 24120

0831 -523390

Sozialpädiatrisches Zentrum (SPZ)

Memmingen

08331/702500

Krisendienst Psychiatrie Oberbayern

Krisendienst Psychiatrie Schwaben (im Aufbau)

0180 – 6553000

vorerst 0831 -540 26 0 (Ambulanz BKH Kempten)

 

Ärztlicher Bereitschaftsdienst

 

bundesweit: 116117

Bundeskonferenz für Erziehungsberatung: bke-Onlineberatung

 

www.bke-elternberatung.de

 

Niedergelassene Kinderärzte und

Fachärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie (s. kassenärztl. Vereinigung)

Gelbe Seiten

www.kvb.de

Psychologische Psychotherapeuten

Therapeutensuche online unter www.bptk.de (Bundespsychotherapeutenkammer) oder telefonisch über die Koordinationsstelle Psychotherapie unter 0921/787765-40410)

 

Läusebefall

Wenn Läuse auftreten, dann ist das unangenehm - aber es ist nichts, für das man sich schämen muss, denn ein Läusebefall ist kein Indiz für mangelnde Hygiene.

Wenn ein Kind Läuse hat, muss die Schule informiert werden!

Wir benachrichtigen – ohne Namensnennung – die Eltern der betroffenen Klasse, sodass alle anderen Kinder auf einen eventuellen Befall untersucht werden können. Betroffene Kinder bleiben zu Hause.

Eine optimale Behandlung besteht in der Anwendung eines zugelassenen Arzneimittels und dem Einsatz einer Haarpflegespülung in Kombination mit einem Läusekamm. Sinnvoll ist es auf jeden Fall, sich an einen Arzt/eine Ärztin zu wenden.

Kinder können wieder in die Schule, wenn keine Weiterverbreitung mehr zu befürchten ist. Das bedeutet, dass nach der Behandlung mit einem zugelassenen Arzneimittel oder Medizinprodukt gegen Kopflausbefall, möglichst kombiniert mit nassem Auskämmen, ein Schulbesuch am nächsten Tag möglich ist (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Broschüre "Kopfläuse"). Aus unserer Sicht wünschenswert ist aber das ok des Arztes/der Ärztin.