Inklusion – Förderung aller Kinder

Inklusion ist grundsätzlich Aufgabe jeder Schule, wobei die Umsetzbarkeit in erster Linie von der personellen Ausstattung der jeweiligen Schule abhängt. Neu am Inklusionsgedanken ist die Abkehr von der separaten Förderung von Kindern mit einem festgestellten sonderpädagogischen Förderbedarf – es geht jetzt um die Beseitigung von Hindernissen bei der erfolgreichen Teilhabe am Unterricht und beim Lernen. Das bedeutet dann, dass bei allen Kindern gegen derartige Hindernisse vorgegangen wird. Es erfolgt daher nicht nur eine Förderung derjenigen Kinder, die mit dem regulären Stoff überfordert sind, sondern eben auch eine Förderung derjenigen Kinder, für die der reguläre Unterrichtsstoff eine Unterforderung darstellt. Unterrichtsziel ist somit nicht mehr nur die Unterstützung einzelner, sondern die Gleichgewichtung aller, gemessen und ausgerichtet an ihrem individuellen Können.

Die Grundschule Wiggensbach steht uneingeschränkt hinter dem Prinzip der Inklusion, das wir auch umsetzen. Als Schule sind wir gerne bereit, auch hier, zum Wohle unserer Kinder, mit Förderzentren oder externen Partnern zusammenzuarbeiten, wobei es grundsätzlich unser Ziel ist, dass unsere Kinder auch bei uns zur Schule gehen. Dabei werden einzelne Kinder im Bedarfsfall dann durch Schulbegleitungen unterstützt.

Frau Marion Bolkart ist unserer Schule für 5 Stunden als MSD (mobiler sonderpädagogischer Dienst) zugewiesen. Sie unterstützt uns als erfahrene Sonderpädagogin  (Schwerpunkt Lernen) bei der Umsetzung des inklusiven Arbeitens.

Sollten Sie Fragen und Anliegen haben, die Ihr Kind betreffen, können Sie Frau Bolkart unter folgender E-Mail-Adresse anschreiben: Marion.Bolkart@aws-kempten.de

Der Grundgedanke der Inklusion ist also das Eingehen auf unterschiedliche Lernvoraussetzungen durch Differenzierung, ein individuelles Lerntempo und eine differenzierte Aufgabenstellung. Dabei ist auch die Handhabung einer unterschiedlichen Leistungsbewertung möglich. Aber trotz all dieser Möglichkeiten und schulischen Maßnahmen, ist der Erfolg der Inklusion nur in Zusammenarbeit von Elternhaus und Schule möglich. Nur wenn beide Seiten sich des nötigen Miteinanders und der gemeinsamen Verantwortung bewusst sind – und diese Verantwortung auch übernehmen – kann Inklusion als fördernder Bestandteil der Schulentwicklung zum Wohle unserer Kinder gelingen. Dieser Verantwortung stellen wir uns nicht nur, sondern sie steht für uns an erster Stelle!

Somit bedeutet inklusives Arbeiten für uns,…

Ganzheitliche Inklusion